Praxis für Zahnheilkunde
Dr. Jonas Lehner

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Fortbildungsaktivitäten

Wir bieten für Kollegen und Kolleginnen Fortbildungsveranstaltungen in unserer Praxis an und werden Ihnen die Teilnehmerberichte auch in Zukunft hier zur Verfügung stellen.

Von der letzten Veranstaltung, die am 08.04.2016 stattfand, zum Thema „kurze, durchmesserreduzierte und anguliert gesetzte Implantate“ berichtete Frau Dr. Pfeifer aus Regensburg.  

Teilnehmerbericht - Frau Dr. Petra Pfeifer, 08.04.2016

Teilnehmerbericht - Frau Dr. Petra Pfeifer, 08.04.2016

Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung, die durch die Firma Straumann unterstützt wurde, lud Herr Dr. Lehner zum Thema „kurze, durchmesserreduzierte und anguliert gesetzte Implantate“ ein. Das Thema war mit hoher Aktualität gewählt, so dass viele Kolleginnen und Kollegen den Weg nach Regenstauf in die zahnärztlich-oralchirurgische Praxis fanden. 

Dr. Lehner begann seinen Vortrag mit einer Zusammenfassung des im Februar dieses Jahres verabschiedeten Leitfadens des BDIZ zu den kurzen Implantaten. So werden aktuell kurze (<8mm) und ultrakurze Implantate(<6mm) unterschieden. Der Anwendung der kurzen Implantate stehen immer die Augmentation und die Insertion von Implantaten normaler Länge gegenüber. Herr Dr. Lehner wog  unter Abwägung der vorhandenen Evidenz diese beiden Methoden gegeneinander ab und kam zu dem Schluss, dass v.a. im Unterkieferseitenzahnbereich die kurzen Implantate der vertikalen Augmentation vorzuziehen sind. Im Oberkiefer steht mit dem externen Sinuslift eine den kurzen Implantaten an Sicherheit deutlich überlegene Methode zur Verfügung. Abschließend wurde mit Fallbeispielen aus der eigenen Praxis die Indikation der kurzen Implantate nochmals erläutert. Dabei war das Highlight ein „unlösbarer“ Fall, der mit der Hilfe eines 4mm-Implantates (Straumann) doch noch erfolgreich versorgt werden konnte.

Im Anschluss referierte Herr Dr. Lehner zu den durchmesserreduzierten Implantaten. So können einteilige Implantate unter 3mm (sog. Miniimplantate), zweiteilige mit Durchmessern zwischen 3,0 und 3,25mm und zweiteilige mit Durchmessern zwischen 3,3 und 3,5mm unterschieden werden. Während sich für die ersten beiden Gruppen die Indikationen bzw. die Evidenz sehr eingeschränkt darstellen, scheinen sich die Implantate ab 3,3mm Durchmesser als „Alleskönner“ herauszukristallisieren. Mit beeindruckenden eigenen Fällen konnte Herr Dr. Lehner zeigen, wie sich komplexe Fälle unter Zuhilfenahme dieser Implantate mit vorhersagbarem Ergebnis operieren ließen.

Zum Ende des Vortrages beleuchtete der Referent die anguliert gesetzten Implantate. Er zeigte für welche Fälle eine Angulation einen Vorteil bringen kann und inwieweit für diese Anwendung mögliche Indikationen und Kontraindikationen bestehen. Im Zusammenhang mit von Herrn Dr. Lehner durchgeführten Pro-Arch-Versorgungen (den meisten als All-on-4 bekannt) konnten sich alle Teilnehmer von der Funktionsweise dieses Konzepts überzeugen.

Abschließend führte Herr Dr. Lehner eine Live-OP in der Praxis durch, die mit Kamera ins Auditorium übertragen wurde. Routiniert inserierte er drei Implantate bei einem jungen Patienten und führte dabei einen Sinuslift durch. Im Anschluss konnten sich die chirurgisch erfahrenen Teilnehmer über Details verschiedener OP-Techniken mit Herrn Dr. Lehner austauschen.

Der Abend wurde abgerundet durch ein Buffet, bei dem ein intensiver Austausch unter Kollegen und mit Herrn Franzen von der Firma Straumann stattfand.

 


©2015 Dr. Jonas Lehner, Fachzahnarzt für Oralchirurgie in Regenstauf bei Regensburg - Tätigkeitsschwerpunkte: Implantologie, Parodontologie

Anfahrt aus: Schwandorf, Burglengenfeld, Nittenau, Lappersdorf, Wenzenbach.

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